Bsunderbar

BSUNDERBAR ist ein alter schweizerdeutscher Ausdruck, der mit dem Wunderbaren und mit dem Sonderbaren zu tun hat. Davon berichte ich hier - in unregelmässigen Abständen.

Wie wenig Lärm
machen die wirklichen Wunder.

°Antoine de St. Exupéry

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Den Kessel vorbereiten
für die magische Nacht.

Samhain 2017

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Die Seele fühlt sich eher in einem Licht zuhause,
das auch den Schatten gastfreundlich aufnimmt.

° John O`Donohue

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Die Schönheit der Erde 
ist ein ständiges Spiel 
von Licht und Dunkel, 
Sichtbarem und Unsichtbarem.

• John O`Donohue

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Raureif & Herbstgold
Simplon, 7.10.2017

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da löst sich die zeit auf,
fliesst die nacht in den tag.
mit den ersten sonnenstrahlen
den klang des lebens  neu in sich ertönen lassen.

7.10.2017

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DAS VERSCHWUNDENE GLETSCHERTOR

Nun, im Hitzesommer 2017, ist es geschmolzen – das Gletschertor des Langgletschers im Lötschental. Ausflugsziel vieler Wanderungen und ein wunderbarer Ort, um dem Raunen des Eises zu lauschen, dem Rauschen der Wasser, die sich hier vom Panzer befreit auf den Weg zum Meer machen. Aus und vorbei! Doch noch sind die alten Geschichten nicht vergessen.

Der Sage nach verdankt der Langgletscher seine Entstehung einer wirkmächtigen Jungfrau. Sie besorgte Eisstücke von sieben verschiedenen Gletschern und fügte sie auf dem Gebiet der Lötschenlücke aneinander. Die Teile wuchsen zusammen und ein Gletscher – *Weisse Kuh* genannt - füllte bald den hinteren Teil des Tales mit einem Eisfluss aus. Die grosse Wassernot hatte ein Ende und die *Gletschermilch* brachte Segen und Wohlstand für Mensch und Tier.

Eine magiekundige Frau, eine Weisse Kuh und nährende Gletschermilch... Die Motive sind bekannt und der Hinweise auf die Kraft und Macht des Weiblichen sind viele. Ob die uralten Mythensagen zur Zeit des Klimawandels wohl eine neue Bedeutung bekommen?

aus: Guntern, Volkserzählungen aus dem Oberwallis, Nr. 167
Foto oben: Kurt Zengaffinen, Überreste Tor, August 2017
Foto unten: Gletschertor am 18.10.2017 und im Juni 2017

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Schnee fällt, Nebel wallen.
Die Zeit steht still und
Alphütten beginnen zu wandern.

Fiescheralp, 11.8.2017

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Im August steigen die Saligen -
die Wildfrauen aus den Bergen -
herunter in die Dörfer und bringen
Schönheit, Fülle, Genuss und Segen...

Herzlichen Dank dem Team vom "Erner Kulturgarten"

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So trunken
machen die Ernte-Vollmondinnen.

7. August 2017

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Sie zeigt sich nur jenen,
die sie zu schauen wissen -
die Eisjungfrau vom Rhonegletscher.

7. August 2017

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Der Rhonegletscher streckte früher seine eisige Zunge bis in den Talboden aus. Die Gäste des "Hotels Glacier du Rhône" dinierten mit Blick auf den Eisstrom. 

Heute ist der Gletscher vom Talboden aus nicht mehr sichtbar. Auf seinem Rückzug hat er Neuland freigegeben, das Gletschervorfeld. Neuer Lebensraum entsteht, ein Kraftplatz – auch für die Menschen.

Gletsch, im Juli 2017

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Ein Bergdorf im Piemont.
Bilder des Verfalls.
Schönheit des Vergänglichen.
Zeitreise zu längst vergessenen Schätzen
einer versunkenen Welt.

Giarolo im Juli 2017

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Da draussen - 
die eigene innere Wildnis entdecken.
Hier sind die Elemente zuhause,
die all die Veränderungen und Entwicklungen bewirken,
um die wir uns bemühen.

Am Mühlebach 12.06. 2017

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Dieser Duft von Möglichkeiten am frühen Morgen!

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Muscheln sind seit Menschengedenken
Symbole für Tod und Wiedergeburt.

Phönizisch, 700 - 650 v.u.Z., Schminkschatulle
Foto: British Museum

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Wie diese uralten Bäume
da oben auf der Frühlingswiese
sich Jahr für Jahr erneut dem Licht hingeben
umfluten lassen von der Kraft der ersten Sonnenstrahlen...

Zum Frühlingsbeginn 2017

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Es liegt was in der Luft - und im Licht.
Verheissend, versprechend, lockend.
Sanfte Kraft des beginnenden Frühlings.

Lichtmess, 2. Februar 2017

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STILL ÖFFNET SICH DIE ZEIT...
Jetzt, nachdem der "Tiefpunkt des Jahres" überwunden ist,
wird zunehmend ein Umbruch spürbar,
der eine Zeit hervorbrIngt, die still sich öffnet:
auf das Kommende hin, auf heimliche Verwandlungen,
auf erahnte Möglichkeiten, auf Kräfte, die am Wachsen sind.
Und diese gilt es zu unterstützen.
Auch mit Geschichten, die wir für uns selber spinnen...

aus: Ursula Walser-Biffiger, WILD UND WEISE

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Still, einfach, innig
die Schönheit des Lebens feiern.

WinterSonnenWende 2016

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Schau nach den Farben dieser Welt.
Rumi

Simplon, 10.12.2016

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Eintauchen
in die Tiefenreiche
der dunklen Zeit des Jahres.

Samhain 2016

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Einfach da sein.
Am Mühlebach, 23. Oktober 2016

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Ein Kraftfeld schaffen,
den Winterplatz vorbereiten.

Mitte Oktober 2016, Aletschwald

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Gück oder Unglück
ertrag es in Ruh
beide gehn vorüber
und auch Du.

Haus-Inschrift in Bellwald im Goms CH

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Von alters her sind die Kräfte und Qualitäten des Monats August gefeiert worden. Heute erinnern wir uns an die alten Rituale und gestalten sie neu für unsere Zeit - wie das FEST DER SCHNITTERIN. 
Im August erleben wir die Natur in ihrer ganzen Fülle. Und doch beginnt gleichzeitig das Sterben: Pflanzen werden geschnitten und Früchte gepflückt, um das Weiterleben von Menschen und Tieren zu ermöglichen.
Hier kann uns das zyklische Prinzip des Sterbens-und-Werdens bewusst werden. Und mit ihm auch das, was wir beschneiden wollen, damit anderes gedeihen kann.

Zu Lammas 2016, 1. Erntefest, anfangs August

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Erfahren wie das eigene Leben
sich auflöst im Fluss der Generationen.
Für kostbare Augenblicke wird das Backhaus
zum ruhenden Pol im Wirbel der Zeit.

Altes Backhaus in Mühlebach, im Juli 2016

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Sommerbrunnen in Ernen.
Juli 2016

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Feuertanz.
Sommer-Sonnenwende 2016

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In dem Augenblick, 
in dem man einer Sache seine volle Aufmerksamkeit schenkt -
und sei es nur ein Grashalm -
wird sie zu einer einzigen wunderbaren und grossartigen Welt.

°Henry Miller

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Knabenkraut - 
von der kalten Sophie geküsst. 

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Grünkraft.

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Warten auf den Frühlingsregen.

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Welche Geschichten erzählen wir uns?
Worauf vertrauen wir?
Was zeigt sich neu?
Wie wollen wir es mitgestalten?

Ostern 2016

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Frühlingsmond.

22. März 2016

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Im Raum zwischen zwei Gedanken,
ist man bei vollem Bewusstsein - ohne zu denken.
°Eckhard Tolle

Belalp, 11. Februar 2016

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Frühlingskräfte, Wintergeister -
Tschäggätta im Lötschental.

Februar 2016

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Weichende Schatten, wachsendes Licht
4. Ferien-Schreibseminar im Oberwalliser Bergdorf Ernen

31. Januar bis 4. Februar 2016

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Dem Winter sein eigenes Recht geben.
Nicht wachsen müssen, blühen und reifen,
sondern sein dürfen, einfach nur SEIN
und die Stille auskosten Stunde um Stunde,
bis der Frühling dich wärmend 
zu neuer Wandlung weckt.

°Christa Spilling-Nöker

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Leberblümchen, Faschtumeije, Schtüdujuchzerli
hier in den Bergen, zu dieser Rauhnachtsfrühlingszeit.

Ende Dezember 2015

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Dunkelheit
und in ihr eingebettet,
verborgen, geborgen, beschützt:
alles, was neu wird und wachsen soll -
Lichtkind aus sanftem, samtenen Schoss.

Zur Winter- Sonnenwende 2015

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Vom Zauber der dunklen Zeit 
Winterseminar auf dem Möschberg im Emmental

4. und 5. Dezember 2015

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Alle Kinder, solange sie noch im Geheimnis stehen,
sind ohne Unterlass in der Seele mit dem einzig Wichtigen beschäftigt,
mit sich selbst und dem rätselhaften Zusammenhang
ihrer eigenen Person mit der Welt ringsumher.
Sucher und Weise kehren mit den Jahren der Reife zu diesen Beschäftigungen zurück, 
die meisten Menschen aber vergessen und verlassen 
diese innere Welt des wahrhaft Wichtigen schon früh für immer und 
irren lebenslang in den bunten Irrsalen von Sorgen, Wünschen und Zielen umher, 
deren keines in ihrem Innersten wohnt, deren keines sie wieder 
zu ihrem Innersten und nach Hause führt.

°Hermann Hesse

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Es geht um das Werden.
Und das nur, weil es auch um das Vergehen geht.
°Angelika Aliti

Bergahorn, 200 Jahre alt.

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Herbstzeit -
Wärmefelder schaffen.

Brotbacken in einer Kristallkluft
mit Flurina Badel und Jérémie Sarbach

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Dreikirchen  - ein starker Frauenplatz
An der Stelle eines vorchristlichen Quellheiligtums, an dem die drei Bethen angerufen wurden, entstanden ab dem 13. Jahrhundert drei kleine, ineinander verschachtelte Kapellen. In der christlichen Version waren es nun die heiligen Frauen Katharina, Barbara, Margaretha oder die Gottesmutter Maria, die hier verehrt wurden. Doch unwichtig, welche Namen sie erhalten hat - all diese Gestalten machen unmissverständlich klar, dass hier die dreigestaltige Göttin für die heilenden Wasser des Lebens zuständig war - und es bis heute ist. 

Weiler Bad Dreikirchen, Barbian im Eisacktal in Südtirol, Oktober 2015

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Guggisee im Lötschental.
Schnittstelle zur anderen Wirklichkeit.

Im September 2015

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Erntedank und Ahninstein
Herbstseminar auf dem Möschberg im Emmental

18./19. September 2015

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FRAUENDREISSIGER heisst die Zeit, in der die Natur nach den Erfahrungen unserer Ahninnen den Menschen besonders freundlich gesinnt ist. Nichts ist giftig, Heilungen sind jetzt angebracht, und Kräuter, die in diesen Tagen gesammelt werden, sind besonders wirksam.
FRAUENDREISSIGER ist die Zeit zwischen dem 15. August und dem 15. September, zwischen den kirchlichen Festtagen „Maria Himmelfahrt“ und „Maria Geburt“. Maria ist es, die „Kornährenmadonna“, welche im Christentum die Aufgabe der Korngöttin übernommen hat. Sie wacht über das Wachsen und Reifen und über das Ernten zur rechten Zeit.
FRAUENDREISSIGER ist die besondere Zeit der Feen und Wildfrauen. Manchmal, wenn die Farben des Herbstes schon anklingen, können wir sie unerwartet treffen. Vielleicht sehen wir sie nicht, aber wir nehmen etwas wahr, was über die Empfindungen der fünf Sinne hinausgeht. Ihre Kraft ist es, die uns zutiefst berühren und nach langen Irrwegen oft geben kann, wonach wir verzweifelt gesucht haben: Klarheit, Heilung, Reife und Freude.

aus: Ursula Walser-Biffiger, WILD UND WEISE. Weibsbilder aus dem Land der Berge.

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Gletscher wie Wolken, 
lautlos im ewigen Eis
gefrorene Zeit…
°Margit Farwig

Sommer 2015, Griesgletscher 

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Ich würde nur einem Gedanken trauen,
der mindestens zehn Kilometer gewandert ist.

°Friedrich Nietzsche

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Gletscher im Sommerkleid.
Grosser Aletschgletscher 2015

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Blüemlisalp.
Am Grossen Aletschgletscher 2015

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BLUEMOON – Erinnerung an matriarchale Zeiten.
Ursprünglich lebten die Menschen nach einem Zyklus, der 13 Vollmonde umfasste. Ein Monat dauerte 28 Tage – wie der Menstruationszyklus der Frauen. Die patriarchale, willkürliche Einteilung in 12 Monate brachte es mit sich, dass nun alle paar Jahre ein zweiter Vollmond innerhalb eines Monats auftaucht: der BLAUE MOND – dieses Jahr zwischen Heumond und Erntemond.
Turmuhr in Ernen, Oberwallis, am 31.7.2015

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Möge der Tag uns gelingen!
Juni-Vollmond 2015, Wallis

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Ein guter Ort, um die Welt neu zu träumen.

Hohle Fels, Schwäbische Alb
Fundort der ältesten Frauenfigurine

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Frau vom Hohle Fels -
Urmutter, Ahnfrau. Leben- und Kulturschöpferin.

Geschaffen vor ca. 40.000 Jahren

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Der Blautopf - Seele des Ortes,
Zugang zur Unterwelt.

Blaubeuren, Schwäbische Alb

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Hohenkarpfen - Hügel der Anderswelt.
Verborgener Schatz oder -
gibt es nicht doch einen Blümchenpfad ins Paradies?

Schwäbische Alb

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Durchgang, Übergang. Frauenkultplatz.
Geheimnisvoller Zauber der Natur.

Heidentor, Schwäbische Alb

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Wie schön sie sind - 
diese alten sturmerprobten Bäume,
die immer noch Zweige zum Blühen bringen.

Zu Walpurgis 2015

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Die Blumen des Frühlings 
sind die Träume des Winters.

°Khalil Gibran

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Lockruf und Aufbruchskraft
Frühlingsseminar auf dem Möschberg im Emmental

20./21. März 2015

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Schneeschuhwandern.
Im Februar 2015

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Där Rottu ggrüppot                                     
näbu umhä gitreelte                                   
Botschä und 
het z chaald.  

Die Rhone kauert
neben rollenden Steinen
und friert.                                                                                                      

°Hubert Theler

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Der Winter schreibt schwarz-weiss.

Schreibseminar im Februar 2015,
Ernen Oberwallis

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Dem Winter sein eigenes Recht geben.
Nicht wachsen müssen, blühen und reifen,
sondern sein dürfen, einfach nur SEIN
und die Stille auskosten Stunde um Stunde,
bis der Frühling dich wärmend
zu neuer Wandlung erweckt.

°Christa Spillig-Nöker

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Die Dunkelheit als nährenden Raum erleben.
Dezember 2015

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Vom Zauber der dunklen Zeit
Frauenseminar auf dem Möschberg im Emmental

Anfangs Dezember 2014

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Lärchengold & Feuerglut
Schreibseminar
im Oberwalliser Bergdorf Ernen und im Binntal

im Oktober 2014

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Die Lärche lehrt den weiblichen Lebenszyklus.
In ihrer Jugend ist sie ein anmutiges Mädchen,
im Alter dann vom Leben gezeichnet. Sie hat aber
nichts von ihrer Würde, ihrer Standkraft und ihrer Lebensfreude eingebüsst.
°Astrid Süßmuth

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Apokalypse
in den Nachrichten der Welt
Tautropfen am Weg.

Im Juli 2014

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Denn der Raum des Geistes,
dort, wo er seine Flügel öffnen kann,
ist die Stille.
°Antoine de Saint-Exupéry

Aletschgletscher vom Eggishorn aus, Juni 2014

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Das, was durchscheint
durch das, was erscheint.
°Pir Vilayat Khan

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Wir müssen zu Geschichtenerzählern einer neuen Welt werden.
Wir erzählen nicht nur in Worten, sondern auch in Taten,
die diesen Geschichten entspringen.
Jede dieser Taten zeigt allen, dass es da draussen eine andere Welt gibt,
einen anderen Weg, zu sehen und zu sein -
und dass wir nicht verrückt sind, zu denken, dass es sie gibt.
°Charles Eisenstein, Kulturphilosoph

Island, geothermische Zone

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Ein Baum, der fällt, macht mehr Lärm, als ein Wald, der wächst.
Lasst uns deshalb dem wachsenden Wald lauschen!
°Tibetische Weisheit

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Durch alle Wesen reicht ein Raum:
Weltinnenraum.
° Rainer Maria Rilke

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Wenn lichtgrüne Birkenblätter
dunkle Felsenherzen schmelzen.

Tafernaschlucht am Simplon, anfangs Mai 2014

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Alpenmadonna,
Berggöttin, Erdmutter,
Landschaftsahnin.

Lawinenschutz-Kapelle im Oberwallis

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Waldschratt, Totemügerli, Waldgeist.
Starke Präsenz.

Tafernaschlucht am Simplon, anfangs Mai 2014

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Bäume sind Gedichte, 
die die Erde in den Himmel schreibt.
° Khalil Gibran

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Frühlingssonne über der Baumgrenze.
Riederalp, anfangs März 2014 

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Schneeschuhwandern zwischen den Welten.
Riederalp, anfangs März 2014

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Schneesport mit Kamera.
Obergoms, anfangs März 2014



Aus Räumen Worte -
aus Worten Räume schaffen.
Blaue Stunde.

Ernen, Schreibwerkstatt 2. bis 6. Februar 2014

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Dem Zauber des Anfangs vertrauen.
Morgensonne am Fiescherhorn, Januar 2014

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Perchtenfeuer
für die drei Nornen, die drei Bethen, die drei heiligen Maderl -
und für die drei Schwestern Elsa, Anna und Maria Caplani,
die zur Zeit der Hexenverfolgung an dieser Stelle hingerichtet wurden.

Ernen, Galgenhügel, 5.1.2014

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Lärchenmond der neuen Zeit.
2. Januar 2014

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Wärmefelder schaffen.
Backhaus Mühlebach zur Raunachtszeit

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Die Raunächte
sind nicht einfach Romantik, Brauchtum, Orakelspass.
Sie sind ein Energiephänomen.
Wundere dich nicht, wenn in der Zeit zwischen den Zeiten,
sich das Unterste nach oben dreht,
das Innerste nach aussen stülpt.

Spycher in Mühlebach, zwischen den Jahren

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Zauberhaft
wie sanft die junge Sichel
das Licht der vollen Mondin trägt.

Ernen, anfangs Dezember 2013

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Fliessendes Gold zitternder Espen.
Ernen, Galgenhügel im Herbst 2013 

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Und wenn deine Augen hinterm grauen Fenster zu Eis erstarren,
und das Gespenst des Verlustes sich in dich einschleicht,
möge ein Schwarm von Farben, Tiefblau, Rot, Grün und Azur, herbeikommen,
dich auf einer Art der Freude aufzuwecken.
° John O`Donohue

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Oktoberföhn.

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Traumtänzerin.

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Schoch, schoch, d`alt Schmidja spinnt noch
Meine Lieblingssage von der alten Weisen, die nahe am Aletschgletscher die Seelen hütet, nun auch auf Chinesisch:
 
在Aletsch山谷, 冰川附近, 很久以前那裏有一個黑木小屋,裏面住了一個很虔誠的老寡婦。她为可憐的Aletsch冰川的靈魂祈很多的禱。当她在長冬天夜里燈光下邊繁忙的紡紗。爲了去世的人永遠在那兒祈禱而且沒有關上門。這樣可憐的靈魂就可以進去她溫暖的房間暖暖身子。可是想進去就必需她的許可,她睡覺時才讓它們進去。那時她打開窗戶,小聲喊道:“現在。。。但是對我無害的!”還点小蠟燭,然後她才去睡覺。不久,大門輕聲地開了,然後是房間的門 ,像被涼風吹開一樣。很多幾乎聽不到的腳步進去了, 像很多人要進房間去爲了擠向暖和的炉子旁邊。快到Betenläuten的時候她又聽到一把一樣的聲音。

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Das richtige Verständnis der Kuh ermöglicht uns tiefe Einsichten in die notwendigen ökologischen Reformen. Darum ist Landwirtschaftspolitik ... zugleich die Frage: 
Wie gehen wir als Gesellschaft mit dem Wesen der Kuh um, ja, wie gehen wir über unsere Kühe mit der Welt insgesamt um?"
° Martin Ott, Kühe verstehen

Binntal, Alpabzug 2013

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Wo die Erde den Himmel trifft,
hört das Land auf, irdisch zu sein,
und die Erde wird eins mit dem Himmel.
°Halldor Laxness

Island, Sommer 2013


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Es fühlt sich an, als wäre man nicht nur in einem fremden Land,
sondern auf einem andern Planeten gelandet. 

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Dabei ist Island sehr irdisch - nur anders, als wir es gewohnt sind. Die Isländer sagen dazu: Wir leben mitten in der Schöpfung.

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In Islands Norden dampft und zischt es auf Schritt und Tritt. Schlammtöpfe köcheln vor sich hin, und ganze Berge leuchten wegen des auskristallisierten Schwefels in allen Gelb- und Orangetönen. 

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Auf den Strokkur ist Verlass, denn alle paar Minuten wiederholt sich der Ausbruch des grössten isländischen Geysirs. Erst zieht er das Wasser hinein, dann wölbt sich die Wasserglocke über dem Loch einige Male, dann schiesst die Fontäne gegen den Himmel. Die Menschen atmen mit.

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Island - Insel aus Feuer und Eis,
geprägt von Wüsten, Vulkanen und Gletschern. 
Kräftespiel der Elemente.

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Ganz Island besteht aus Basalt, Tuff und Lava.
Gesteinsarten, die immer wieder neue faszinierende Formen und Farben bilden.

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Urzeitenströme durchfliessen das Land.

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Wer sich traut,
kann auf einem schmalen Weg auch hinter dem Wasserschleier entlang gehen.

Island, Seljalandfoss, Sommer 2013

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Hier versteht man sie besser -
Islands Märchen über Feen und Trolle.

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Bizarre Landschaften...

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 Lupinenfelder,

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Paradiesweiden.

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Eingebettet zwischen Gletscher, Vulkan und Meer -
die Häuser der Menschen. 

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über / irdisch / schön.

Rigi Kulm, August 2013
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Grosser Gletscher, schmelzendes Ewiges Eis,
Seele der Landschaft - 
ruhend und fliessend zugleich,
lädt ein ins Jenseits-von- Zeit-und-Raum. 

Aletschgletscher, August 2013
 
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Die Zufriedenheit der Bäume und Büsche. Nicht anderes tun als da zu sein, satt vom Regen, erfreut über das reichliche Sonnenlicht, in selbstverständlichem Miteinander. Das Sterben mochte leicht sein für die Bäume, dieses langsame Verlöschen, Sichverwandeln in Behausungen für viel Getier, dann zur Nahrung werden für neue Bäume.

°Ulli Olvedi

Aletschwald, August 2013
 
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Manchmal will es mir scheinen, ich trage das ganze Land in mir, die Berge bewohnten mich und die Bäche strömten durch meine Adern.
° Marie Métrailler  

Zusammenfluss Rhone und Binna, Juli 2013
 
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Begegnung der starken Hörner.

Eringer Kuh mit Matterhorn, Juli 2013
 
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Tanzende Olivenbäume.
Die uralten bewegen sich am schönsten -
unendlich langsam und wunderbar ausdrucksstark.

Peloponnes, April 2013
 
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Es gibt Orte, die erscheinen in einem ganz besonderen Licht.

Mani, Peloponnes, April 2013
 
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Wanderungen von Stein zu Stein.

Bretagne, Baie Audierne